🏊♂️ Top motivierte Helfer sorgen für ein starkes Frühjahrsmeeting

Zum Höhepunkt der diesjährigen Grippewelle richtete der Gießener Schwimmverein am 15. und 16. Februar die 47. Auflage des Gießener Frühjahrsmeetings im Hallenbad Pohlheim aus. Zahlreiche kurzfristige krankheitsbedingte Absagen prägten das Wochenende, dennoch entwickelte sich ein stimmungsvoller und sportlich hochwertiger Wettkampf.
«Viele der gemeldeten Schwimmer mussten kurzfristig absagen und stattdessen das Bett hüten.»
Insgesamt folgten 22 Vereine aus Hessen und dem Schwimmverband Rheinland der Einladung. Parallel stattfindende Bezirkswettkämpfe verhinderten eine noch größere Beteiligung, sodass 330 Aktive für 1540 Starts gemeldet waren.
Der GSV selbst schickte 44 Schwimmerinnen und Schwimmer aus Nachwuchs- und Wettkampfgruppen ins Rennen. Mit 46 Podestplatzierungen erreichte das Team Platz 7 im Medaillenspiegel. Besonders erfreulich: 60 persönliche Bestzeiten zu diesem frühen Saisonzeitpunkt.
🥇 Starke Leistungen der GSV-Aktiven
🦋 Balint & Bence Bettner
Balint Bettner (2003), derzeit Schüler in Wiesbaden, nutzte die Gelegenheit zu einem Start beim Heimatverein. Trotz geringer Trainingsumfänge erzielte er 0:28,32 über 50 m Schmetterling (Platz 3) und gewann die 100 m Rücken in 1:09,83. Sein Bruder Bence (2007) wurde über 100 m Rücken in 1:14,09 Zweiter.
🐸 Jan-Philip Bischof
Der 22‑jährige Brustspezialist zeigte sich in starker Form:
- 200 m Brust: 2:47,44 (Platz 1)
- 50 m Brust: 0:33,81
🚀 Moritz Christ
Der Jahrgang 2011 überzeugte mit zwei Podestplätzen:
- 200 m Freistil: 2:30,45 (Platz 2)
- 50 m Brust: 0:40,40 (Platz 2)
🐬 Weitere Podestplätze
- Maximilian Engel (2009): 100 m Brust in 1:35,02 (Platz 3)
- Julius Ewe (2012): 100 m Brust in 1:33,53 (Platz 1), 400 m Freistil in 5:54,07 (Platz 1)
- Daniel Fodor (1995): 50 m Schmetterling 0:27,27 (Platz 2), 50 m Freistil 0:25,55 (Platz 2)
- Emily Franz (2008): 400 m Freistil 6:26,94 (Platz 1), 100 m Brust 1:37,92 (Platz 2)
- Lilly Hau (2007): 400 m Freistil 5:05,43 (Platz 1), 100 m Freistil 1:05,00 (Platz 2)
- Mailke Höbel (1995): 200 m Freistil 2:22,57 (Platz 2)
- Luisa Langer (2011): 200 m Brust 3:50,40 (Platz 3)
- Benjamin Lucius (2010): 50 m Schmetterling 0:33,22 (Platz 1), 50 m Brust 0:35,47 (Platz 2)
- Felix Seitz (2009): 50 m Rücken 0:32,59 (Platz 1), 200 m Rücken 2:49,17 (Platz 1)
- Johann Stahl (2015): 50 m Rücken 1:11,91 (Platz 2), 50 m Brust 1:18,16 (Platz 3)
🎯 Knapp am Podest vorbei
Mehrere GSV‑Aktive verpassten die Medaillenränge nur hauchdünn:
- Mia Geller (2011): 200 m Brust & 50 m Brust — jeweils Platz 4
- Mateo Köhler (2011): 50 m Brust 0:49,13 (Platz 4)
- Vanessa Matheja (2006): 200 m Brust 3:44,25 & 50 m Brust 0:44,81 (jeweils Platz 4)
- Antonia Preisenberger (2014): 100 m Rücken 1:43,24 (Platz 4)
- Mika Rademann (2014): 50 m Brust 0:53,81 (Platz 4)
🌱 Nachwuchs zeigt starke Auftritte
Viele junge Schwimmerinnen und Schwimmer bestritten ihren ersten Wettkampf überhaupt und machten ihre Trainerinnen Sarah Matheja, Sandra Damm und Heike Reiß stolz.
«Viele Kinder aus den Nachwuchsgruppen … hatten ihren ersten Wettkampf und machten ihre Trainerinnen mit den gezeigten Leistungen sehr stolz.»
Hervorzuheben sind:
- Lina Brandt (2011): 100 m Brust 1:57,26 (Platz 6)
- Marleen Buhl (2016): 50 m Freistil 0:50,59 (Platz 6)
- Julian Buhl (2012): 50 m Rücken 0:50,59 (unter 1 Minute)
- Younes Elkabir (2014): Top‑10 über 50 m Rücken & 50 m Freistil
- Farida Salem (2013): 50 m Freistil 0:46,63
- Henri Schüler (2012): fünf neue Bestzeiten, fünfmal Top‑10
- Nele Lara Spuck (2016): 50 m Freistil 1:35,97 (Platz 8)
- Kyrylo Vinnichenko (2010): 50 m Brust 0:47,94, 100 m Freistil 1:31,50 (Platz 6)
- Aurelia Wickenträger (2014): 100 m Rücken 2:13,59 (Platz 7)
🤝 Dank an Helfer, Eltern & Kampfrichter
Eine Veranstaltung dieser Größe lebt von engagierten Unterstützern.
Abteilungsleiter Stefan Alt konnte zahlreiche Eltern für Aufgaben im Hintergrund gewinnen. Besonders das Team an der Kuchentheke und die Versorgung der Kampfrichter wurden von auswärtigen Vereinen ausdrücklich gelobt.
«Ohne das tolle Team an der Kuchentheke und bei der Versorgung der Kampfrichter hätte es mit Sicherheit nicht so viel Lob … gegeben.»
Auch den Kampfrichtern gilt großer Dank, die in der warmen Halle «im Schweiß ihres Angesichts» arbeiteten.
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