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Bei den 117. deutschen Meisterschaften ist eine Gruppe erfolgreicher Schwimmer um Franziska van Almsick offiziell verabschiedet worden. Neun Monate nach ihrem letzten Start bei den Olympischen Spielen in Athen wurde die 200m-Freistil-Weltrekordlerin van Almsick in ihrer Heimatstadt zum Abschluss ihrer Karriere geehrt. Bei der EM 2002 stellte sie die Fabelzeit von 1:56,64 Minuten auf. Präsidentin Christa Thiel vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) überreichte dem Idol sowie auch Katrin Meißner (Spandau), Sven Lodziewski (Zehlendorf) und Christian Keller (Essen) neben einem Blumenstrauß als Anerkennung einen 500 Gramm schweren Silberbarren.

Van Almsick: "Ich bleibe mir treu"

"Ich wollte nie schwimmen, bis es nicht mehr geht. Athen schien mir der günstigste Zeitpunkt zum Rücktritt. Es gab Momente, in denen ich darüber nachgedacht habe, wieder anzufangen. Aber ich bleibe mir treu", sagte van Almsick. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona hatte die 27-Jährige mit Silber auf ihrer Spezialstrecke 200m Freistil den Grundstein für ihre Ausnahmekarriere gelegt. Zwei Jahre später gewann sie auf dieser Strecke den WM-Titel. Zumindest bis zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking wird sie bei den Saisonhöhepunkten als ARD-Schwimmexpertin tätig sein.

Meißner gewann in ihrer langen Karriere zwei Goldmedaillen bei Olympia in Seoul 1988 und wurde 2001 Staffelweltmeisterin. Der inzwischen 40-Jährige Lodziewski wurde erstmals 1986 Weltmeister in der langen Freistilstaffel und gehörte bei seinem internationalen Comeback 2001 zur 4x100m-Freistilstaffel, die in Fukuoka WM-Bronze gewann. Der langjährige Aktivensprecher Keller gewann 1993 über 200m Lagen als erster DSV-Athlet den WM-Titel auf der Kurzbahn und holte mit der langen Freistil-Staffel 2003 nochmals Bronze.

Nach der Verabschiedung sicherte sich Anne Poleska Gold über 200m Brust und schob sich weiter ins Rampenlicht. Auf ihrer Lieblingsstrecke hatte sich Poleska in 2:27,77 Minuten vor Simone Weiler (2:28,43) aus Heidelberg und Vorjahressiegerin Birte Steven (2:28,67/Sindelfingen) durchgesetzt und will sich nun ganz auf die WM (17. bis 31. Juli) in Montreal konzentrieren: "Auch wenn ich die Richtzeit knapp verfehlt habe, denke ich, dass mich der DSV mitnimmt. Bis Montreal kann ich mich noch erheblich steigern."

Auch bei den Männern machte eine starke, junge Garde auf sich aufmerksam. Im Herzschlagfinale über 100m Rücken schwammen die beiden Youngster Helge Meeuw und Marco di Carli zeitgleich zu ihren jeweils zweiten Erfolgen und fügten Kurzbahn-Weltmeister Thomas Rupprath die nächste schmerzhafte Pleite zu. Beide schwammen in 54,78 Sekunden zu ihrem zweiten Gold. "Super, so können wir uns beide freuen", meinten die beiden DSV-Talente unisono. Rupprath (Hannover) muss sich als Vierter (54,84) die WM-Teilnahme über diese Strecke hingegen ebenso abschminken wie der Wuppertaler Steffen Driesen (54,82) als Dritter.

Antje Buschschulte verpasste ihr zweites Gold. Nach ihrem 25. nationalen Titel zum Auftakt über 100m Rücken musste sich die Magdeburgerin über 100m Freistil in 55,22 Sekunden der Erlangerin Daniela Götz geschlagen geben. Die erst 17-jährige Götz schwamm in deutscher Altersrekordzeit (54,94) zum Sieg, trat damit die Nachfolge von van Almsick an, meinte aber nachher: "Das bedeutet jetzt nicht, dass ich die neue Franzi bin."

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