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GSV‑Damen behaupten Landesliga‑Platz bei der DMS 2024

Am Sonntag, dem 15. Dezember 2024, fand in Marburg der diesjährige Durchgang der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Schwimmen (DMS) in der Hessischen Landesliga statt. Der Gießener Schwimmverein ist seit drei Jahren mit seinem Damenteam in der vierthöchsten deutschen Liga vertreten und trat gegen elf weitere Mannschaften im Kampf um den Klassenerhalt an.

DMS Team 2024 LandesligaTraditionell werden bei der DMS alle 50‑, 100‑ und 200‑Meter‑Strecken geschwommen, ergänzt durch 400 m Freistil und 400 m Lagen. Seit 2020 absolvieren Männer und Frauen zudem jeweils einmal 800 m und 1500 m Freistil. Jede Schwimmerin darf maximal fünf Starts absolvieren. Die erzielten Zeiten werden über eine Punktetabelle bewertet, deren Grundlage der jeweilige Weltrekord (1000 Punkte) ist. Die Summe aller Punkte entscheidet über Auf‑ und Abstieg.

Für die Aktiven zählt die DMS zu den spannendsten und emotionalsten Wettkampfformen. Für die Trainer hingegen bedeutet die Mannschaftsaufstellung im Dezember regelmäßig Nervenkitzel: kurzfristige Erkältungen, angeschlagene Athleten, private Termine oder Motivationsprobleme machen die finale Besetzung oft erst am Wettkampftag möglich.

Starkes Team – trotz Ausfällen und Erkältungswelle

Auch in diesem Jahr blieb das GSV‑Team nicht von Ausfällen verschont. Dennoch gelang es den Trainern Stefan Alt und Ulrich Ringleb, eine schlagkräftige Mischung aus Masters‑Schwimmerinnen und Athletinnen der Wettkampfmannschaft aufzustellen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
👉 250 Punkte mehr als im Vorjahr
👉 Platz 7 in der Endabrechnung
👉 Sicherer Klassenerhalt – weit entfernt von den Abstiegsrängen

Herausragende Leistungen der GSV‑Athletinnen

Irina Häcker – schnellste GSV‑Frau des Jahres

Die 46‑jährige Irina Häcker präsentierte sich in Topform. Nach überstandener Schulterverletzung konnte sie wieder auf längeren Strecken eingesetzt werden.
Ihre Highlights:

  • 50 m Freistil: 0:28,90 – Saisonrekord für den GSV
  • 100 m Freistil: 1:04,56
  • 200 m Freistil: 2:23,23
  • 400 m Freistil: 5:17,00

Mit ihrer 50‑Meter‑Zeit wäre sie zwei Wochen zuvor sogar für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert gewesen.

Lilly Hau – starke Leistung trotz Erkältung

Lilly Hau (2007) war noch von einer Erkältung geschwächt, zeigte aber beeindruckenden Kampfgeist:

  • 100 m Brust: 1:18,84 – neue Bestzeit
  • 50 m Freistil: höchste Punktzahl (446 Punkte)

Maike Höbel – punktbeste GSV‑Schwimmerin

Mit 2349 Punkten war Maike Höbel (1995) die erfolgreichste Punktesammlerin des Teams.
Ihre Top‑Zeiten:

  • 100 m Rücken: 1:09,68 – schneller als bei den Deutschen Meisterschaften
  • 50 m Schmetterling: 0:31,22
  • 100 m Schmetterling: 1:11,07

Ineke Jammer – starkes Debüt

Die junge Ineke Jammer (2010) überzeugte bei ihrem ersten DMS‑Einsatz:

  • 50 m Brust: 0:42,24 – Bestzeit
  • 100 m Brust: 1:31,59 – Bestzeit

Marie Moersch & Lisa Piechulek – Masters im Dienste der Mannschaft

Beide stellten sich in den Dienst des Teams und übernahmen anspruchsvolle Strecken:

Marie Moersch (2000):

  • 200 m Rücken: 2:43,60 – Bestzeit
  • 800 m Freistil: 11:50,37 – deutlich unter 12 Minuten

Lisa Piechulek (1998):

  • 200 m Schmetterling: 3:04,08
  • 400 m Lagen: 6:29,53
    Beide Strecken gehören zu den härtesten im gesamten Programm.

Ann Kristin Neuloh‑Stein – zwei Saisonrekorde

Auch wenn sie nicht ganz an ihre Jahresbestzeiten herankam, stellte sie zwei GSV‑Saisonrekorde auf:

  • 200 m Schmetterling: 2:48,92
  • 400 m Freistil: 5:11,08

Tabitha Pilatz – Marathonstrecke gemeistert

Tabitha Pilatz (2010) absolvierte neben allen Bruststrecken auch die 1500 m Freistil – eine enorme Belastung.

Merle Thielking – vier neue Bestzeiten

Merle Thielking (2003) erwischte einen echten Sahnetag:

  • 100 m Lagen: 1:13,40 – Bestzeit um 2 Sekunden verbessert
  • 100 m Rücken: 1:11,80
  • 200 m Rücken: 2:38,54
    Insgesamt vier neue Bestleistungen.

Trainerfazit

Die Trainer zeigten sich begeistert:
„Dass unsere Schwimmerinnen nach einer langen und intensiven Saison noch einmal so starke Zeiten abliefern, war nicht zu erwarten. Darauf lässt sich für 2025 hervorragend aufbauen. Wir müssen jedoch dringend mehr Jugendliche in die Mannschaft integrieren.“

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