GSV überzeugt mit starker Frühform beim Internationalen Herbstpokal in Eschborn
Beim Internationalen Herbstpokal 2023 in Eschborn stand für die Schwimmerinnen und Schwimmer des Gießener Schwimmvereins der erste Formtest der neuen Saison an. Trainer Stefan Alt hatte den Wettkampf bewusst früh angesetzt, um nach den Sommerferien und der Phase leichteren Trainings zu sehen, wie die Athleten auf die wieder angezogene Belastung reagieren.
Gegen starke Konkurrenz fiel der Blick auf den Medaillenspiegel zwar bescheiden aus: Zwei Bronzemedaillen standen am Ende zu Buche. Doch ein genauer Blick in die Ergebnislisten zeigt ein deutlich positiveres Bild. Die 16 gemeldeten GSV‑Sportler erzielten bei 66 Starts beeindruckende 39 neue Bestzeiten – ein klarer Hinweis auf eine sehr gute Frühform.
Die jüngste Starterin im Team war die erst siebenjährige Lina Tilscher (2016). Sie erreichte über 50 m Brust in 0:29,35 einen starken vierten Platz.
Die ein Jahr ältere Isabella Reutzel (2015) verbesserte sich über 50 m Brust auf 1:07,40 und über 50 m Rücken auf 0:59,48. Julia Markart (2012) zeigte über 100 m Freistil eine deutliche Steigerung auf 1:32,02 und überzeugte auch über 50 m Brust in 0:51,94. Ihre Jahrgangskameradin Jule Kärcher (2012) glänzte mit sieben neuen Bestzeiten, darunter 1:33,09 über 100 m Freistil und 3:52,50 über 200 m Brust.
Julius Ewe (2012) sorgte für eine der beiden Bronzemedaillen: Über 100 m Brust schlug er nach 1:43,52 an. Über 50 m Brust (0:47,76) und 50 m Freistil (0:38,87) belegte er jeweils Platz fünf.
Moritz Christ (2011) überraschte mit starken 1:13,27 über 100 m Freistil. Über 50 m Rücken (0:41,88) wurde er Vierter, über 50 m Freistil (0:32,94) Fünfter.
Phil Rademann (2010) blieb erstmals über 100 m Freistil unter der Marke von 1:10 und verbesserte sich auf 1:08,94.
Die zweite Bronzemedaille für den GSV holte Lara Brähler (2010) über 50 m Rücken in 0:42,71.
In der offenen Altersklasse startete Lilly Hau (2007). Trotz starker Zeiten hatte sie aufgrund der jahrgangsoffenen Wertung keine realistische Chance auf Edelmetall. Über 100 m Freistil verbesserte sie sich auf 1:06,35, über 200 m Freistil auf 2:26,17. Auch ihre Sprintzeiten über 50 m Schmetterling (0:33,23) und 50 m Freistil (0:29,87) sind für den frühen Saisonzeitpunkt sehr vielversprechend.
Der 20‑jährige Jan Philip Bischof (2003) schaffte in Eschborn den Sprung unter die magische Marke von einer Minute über 100 m Freistil. Mit 0:59,62 gehört er nun zum Kreis der GSV‑Schwimmer, die diese Grenze unterboten haben. Auch seine 0:32,30 über 50 m Schmetterling lassen auf einen starken Saisonverlauf hoffen.
Alle Ergebnisse sind wie gewohnt in der GSV‑Datenbank abrufbar.