🏊♀️ GSV‑Damen sichern souverän den Klassenerhalt in der DMS‑Landesliga
13.074 Punkte – starke Teamleistung trotz Ausfällen
Der Deutsche Schwimmverband (DSV) hat beschlossen, dass die Wettkämpfe zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft (DMS) ab 2023 wieder ausschließlich auf der 25‑Meter‑Bahn stattfinden und den Abschluss der Kurzbahnsaison bilden sollen. Für die Damenmannschaft des Gießener Schwimmvereins bedeutete das, nach dem Aufstieg aus der Bezirksliga am 17. Dezember im Aquamar Marburg erstmals in der Landesliga Hessen anzutreten – der vierthöchsten Liga Deutschlands.
Das DMS‑Prinzip ist einfach:
Alle 17 offiziellen Schwimmstrecken müssen zweimal besetzt werden, die 800 m und 1500 m Freistil jeweils einmal. Jede Schwimmerin darf maximal fünf Starts absolvieren. Die erzielten Zeiten werden nach der Punktetabelle des Weltschwimmverbandes in Punkte umgerechnet. Ein Weltrekord entspricht 1.000 Punkten.
Die beiden punktbesten Teams steigen auf, die beiden schwächsten steigen ab.
🧩 Schwierige Ausgangslage – starkes Team
Die Mannschaftsaufstellung im Dezember ist traditionell eine Wundertüte: Erkältungen und kurzfristige Ausfälle sind keine Seltenheit. Der GSV musste diesmal auf Irina Häcker, Lisa Gigl und Tanja Heinz verzichten – drei wichtige Leistungsträgerinnen.
Dennoch gelang es den Trainern Stefan Alt und Ulrich Ringleb, ein schlagkräftiges Team aus Nachwuchs‑ und Masters‑Schwimmerinnen zusammenzustellen. Insgesamt gingen acht Athletinnen für den GSV an den Start.
Ziel war es, den Klassenerhalt zu sichern und die Punktzahl aus dem Februar (12.910 Punkte) zu übertreffen. Beides gelang eindrucksvoll:
➡️ 13.074 Punkte – Platz 6 in der Landesliga
Damit ist der Klassenerhalt souverän geschafft.
🥇 Leistungen der GSV‑Schwimmerinnen
⭐ Maike Lang (1995) – 2.500 Punkte
Die frischgebackene Deutsche Vizemeisterin über 100 m Rücken war die stärkste Punktesammlerin des Teams.
- 200 m Freistil: 2:16,37 – 531 Punkte
- 50 m Freistil: 0:28,99
- 100 m Freistil: 1:03,72
Mit ihren Sprintzeiten setzte sie sich zum Jahresende an die Spitze der GSV‑Jahresbestenliste.
⭐ Ann Kristin Neuloh‑Stein (1989) – 2.130 Punkte
Sie war maßgeblich an der Teamzusammenstellung beteiligt und überzeugte auch sportlich.
- 200 m Freistil: 2:21,13 – 490 Punkte
- 50 m Schmetterling: 0:32,25
- 100 m Schmetterling: 1:14,29
- 200 m Schmetterling: 2:42,27
Über 200 m Schmetterling bleibt sie auch 2023 die beste GSV‑Schwimmerin.
⭐ Lilly Hau (2007) – 2.082 Punkte
Die Nachwuchshoffnung zeigte sich in Topform und schwamm vier neue Bestzeiten.
- 100 m Freistil: 1:04,65 – drittbeste GSV‑Zeit des Jahres
- 50 m Freistil: 0:29,45
- 100 m Lagen: 1:14,81
Trotz langer Wartezeit vor dem Start zeigte sie starke Nerven und lieferte ab.
⭐ Annha Hoffbauer (1999)
Spezialistin für die Bruststrecken:
- 50 m Brust: 0:39,10
- 200 m Brust: 3:05,28
⭐ Marie Moersch (2000)
Wichtige Punkte über die Rückenstrecken:
- 100 m Rücken: 1:16,16
- 200 m Rücken: 2:44,96
⭐ Tabitha Pilatz (2010) – jüngste GSV‑Starterin
Mit nur 13 Jahren bereits im Landesliga‑Team:
- 100 m Brust: 1:33,62 – Bestzeit
- 50 m Brust: 0:42,23 – über 300 Punkte
- 400 m Lagen: 6:31,53
- 800 m Freistil: 11:59,59
Auf den langen Strecken fehlte am Ende etwas die Kraft, dennoch ein starker Auftritt.
⭐ Merle Thielking (2003)
Fünf Starts – starke Leistungen:
- 50 m Rücken: 0:34,21 – 422 Punkte
- 200 m Rücken: 2:39,91 – 414 Punkte
⭐ Lis Wolff (2005)
Die 18‑Jährige hatte wegen Abiturvorbereitungen wenig trainiert, musste aber 2.100 Wettkampf‑Meter absolvieren.
- 1500 m Freistil: 22:52,00
- 400 m Freistil: 5:44,88
Beide Leistungen brachten über 300 Punkte.
🎯 Fazit
Trotz Ausfällen, schwieriger Vorbereitung und einer jungen Mannschaft zeigte der GSV eine geschlossene Teamleistung und sicherte sich souverän den Klassenerhalt. Mit über 13.000 Punkten war es einer der stärksten DMS‑Auftritte der letzten Jahre.
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