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🏊‍♂️ Masters-WM Singapur 2025

Eine Woche nach den Profis: Die Masters-WM in Singapur

Anni freiEine Woche nach den Profis starteten die Mastersschwimmerinnen und -schwimmer in ihre Weltmeisterschaften in Singapur. Vom Gießener Schwimmverein (GSV) gingen drei Aktive an den Start: Ann Kristin Neuloh-Stein, Maike Höbel und Thomas Gerlach. Alle hatten sich in den Wochen zuvor akribisch auf dieses sportliche Abenteuer in der asiatischen Metropole vorbereitet.

🌊 Herausfordernde Bedingungen beim Freiwasser auf Sentosa Island

Zum Auftakt standen die Freiwasserwettkämpfe am Strand von Sentosa Island an – einem der Hotspots Singapurs. „Hot“ war dabei das passende Stichwort:

  • Wassertemperatur: 30,2 °C (knapp unter der zulässigen Grenze von 31 °C)
  • Außentemperatur: rund 40 °C
  • Extrem hohe Luftfeuchtigkeit
  • Wasserqualität: gerade noch im zulässigen Bereich
  • Hoher Wellengang durch vorbeirauschende Speedboote

Unter diesen Bedingungen machte ein 3‑km‑Rennen nur bedingt Spaß. Ann Kristin Neuloh-Stein (Jg. 1989) trotzte jedoch allem und schwamm in 53:42,5 Minuten eines ihrer besten Freiwasserrennen überhaupt. Sie belegte einen starken 5. Platz.

🏊‍♀️ Beckenwettkämpfe im Singapore Aquatic Center

Eine Woche später ging es im Schwimmbecken weiter. Schon beim Blick in die Startlisten wurde klar, dass die Konkurrenz aus Asien und den USA extrem stark war. Realistisch waren für die GSV-Aktiven vor allem Top‑Ten‑Platzierungen.

⭐ Ann Kristin Neuloh-Stein: Bronzemedaille über 200 m Schmetterling

Ann Kristin hatte fünf Einzelstrecken gemeldet und zeigte konstant starke Leistungen:

  • 800 m Freistil: 10:51,91 min – Platz 8
  • 400 m Lagen: 5:53,26 min – Platz 4, nur 15 Hundertstel am Podest vorbei
  • 200 m Lagen: 2:43,51 min – Platz 4
  • 200 m Schmetterling: 2:46,20 min – Platz 3, Bronzemedaille
  • 400 m Freistil: 5:07,13 min – schnellste Zeit der letzten zwei Jahre, Platz 9

Mit der Bronzemedaille brachte sie das wohl schönste Souvenir dieser WM mit nach Hause.

😕 Maike Höbel: Viel Pech trotz guter Vorbereitung

Für Maike Höbel (Jg. 1995) lief die WM unglücklich. Der Spruch „Erst hatte sie kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu“ traf es diesmal leider genau.

  • Die Vorbereitung verlief vielversprechend.
  • Doch im Wettkampf wollte es nicht richtig funktionieren.
  • 200 m Rücken: neue Bestzeit 2:36,81 min – Platz 12, aber unter den Erwartungen
  • Vermutlich spielte die späte Anreise und der Jetlag eine Rolle.
  • Danach folgte eine Magen-Darm-Infektion, die sie bei
    • 100 m Rücken (1:12,12) und
    • 50 m Rücken (0:33,22)
      deutlich schwächte.

Die ungewohnte Funkstille in den sozialen Medien zeigte, wie enttäuschend diese WM für sie verlief.

💪 Thomas Gerlach: Persönliche Bestzeiten trotz starker Konkurrenz

Der einzige männliche Starter des GSV war Thomas Gerlach (Jg. 1979), amtierender deutscher Meister über alle drei Bruststrecken.

  • 100 m Brust: 1:15,05 min – Platz 10
  • 200 m Brust: 2:41,83 min – persönliche Bestzeit, Platz 5
  • 50 m Brust: 0:32,97 min – persönliche Bestzeit, Platz 12

Auch wenn die Platzierungen nicht ganz seinen Erwartungen entsprachen, konnte er mit seinen Zeiten sehr zufrieden sein.

🔜 Ausblick: Deutsche Freiwasser-Meisterschaften

Für Ann Kristin Neuloh-Stein und Thomas Gerlach geht es direkt nach der Rückkehr weiter:
In Rostock stehen die Deutschen Freiwasser-Meisterschaften der Masters über 1500 m, 2500 m und 5000 m auf dem Programm.

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