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    Super User 25.01.2017 18:20
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Dms1 KlDMS - Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen - lautet jedes Jahr im Februar das Zauberwort für die Schwimmsportler. Dies ist einer der wenigen Schwimmwettkämpfe bei dem für die Individualsportler der Mannschaftsgedanke im Vordergrund steht.  

Für die Trainer ist die DMS der Wettkampf, der regelmäßig für ein paar graue Haare mehr sorgt. Keine DMS ohne kurzfritsige Absagen fest eingeplanter Schwimmer wegen Krankheit oder sonstiger Gründe. Gis zuletzt wird an Optimierungen, Pausenzeiten zwischen den einzelnen Starts etc. gefeilt. Dabei gilt auch, dass die DMS kein Wunschkonzert ist und kein Schwimmer damit rechnen kann, auf seinen Lieblingsstrecken eingesetzt zu werden. 

Der GSV ging mit einer Damen- und einer Männermannschaft beim Wettkampf der Bezirksliga in Frankenberg in die Rennen um Punkte und Aufstiegsplätze. 

Nach Zusammenrechnen aler Punkte landete die Damenmannschaft trotz der Disqualifikation einer Schwimmerin hinter den Mannschaften des VfL Marburg und des TV Wetzlar auf einem starken 3. Platz. Die Männer belegten gegen starke Konkurrenz den 6. von 9 Plätzen. Selbstkritisch merkte Abteilungsleiter Stefan Alt  mit einem Augenzwinkern daher an: "Leider fehlt es uns in der Spitze noch etwas an der Breite. Aber wir arbeiten sehr intensiv daran, in der Zukunft weitere Nachwuchsschwimmer an beide Teams heranzuführen." 

In der Damenmannschaft waren Aktive zwischen 12 und 48 Jahren vertreten. Die beiden 12jährigen Zoe Seitz und or allem Lilly Hau hinterließen einen sehr guten Eindruck. So kam Zoe Seitz (2007) mit neuer Bestzeit über 400m Freistil (6:333,78) aus dem Wasser. Die gleichaltrige Lilly Hau knüpfte nahtlos an ihre zuletzt schon sehr guten Ergebnisse an. Großen Respekt hatte sie vor ihrem Start über 400m Freistil. Mit 5:45,94 erledigte sie diese Aufgabe aber mit Bravour In 3:27,96 legte sie noch eine Bestzeit über 200m Brust nach und behielt auch beim letzten Rennen des Wettkampfes, traditionell immer mit viel Lärm und Anfeuerungen verbunden, die Nerven. Mit 1:14,64 schwamm sie erneut eine Top-Zeit über 100m Freistil. 

Die 13jährige Carlotta Roeb (2006) erwischte es bei der Mannschaftsaufstellung besonders hart. Mit 1600 Wettkampfmetern war sie die Hauptleidtragende einiger Ausfälle innerhalb der Mannschaft. Über 800m Freistil kam sie mit 11:50,67 als Zweitschnellste ins Ziel. Auch über die sehr unbeliebten 200m Schmetterling und 400m Lagen musste die junge Gießenerin ran. Mit neuer Bestzeit kam sie nach 200m Schmetterling aus dem Wasser (2:40,00). Verständlicherweise war dann über 400m Lagen die Luft raus. Dennoch war sie mit 620,35 auch über diese Strecke eine wichtige Punktesammlerin für das Team. 

Franziska Möller (2005) war in der Woche vor dem Wettkampf stark erkältet und war daher nicht voll bei Kräften. Angesichts dessen sind 12:29,41 über 800m Freistil und 1:35,31 über 100m Schmetterling zwei hoch einzuschätzende Leistungen. 

Für Jolanda Bock (2005) standen zwei gute Zeiten über 200m Lagen (3:06,85)  und 200m Brust (3:22,28) im Wettkampfprotokoll. Selina Erke (2005) war ebenfalls gerade rechtzeitig zum Wettkampf wieder fit und lieferte gute 1:36,73 ab. 

Sarah Matheja (2000), mittlerweile beim GSV als Übungsleiterin am Beckenrand tätig, half über 100m Rücken mit guten 1:32,03 aus.  

Alle vier erlaubten Starts in einem Abschnitt - ein hartes Programm für Maike Lang (1995). Die 24jährige Deutsche Mastersmeisterin in den Reihen des Gießener Schwimmvereins begann mit einer neuen Bestzeit über 200m Rücken (2:34,81). Mit 2:41,84 verfehlte sie ihre Bestzeit über 200m Schmetterling nur um 5/100 Sekunden. Diesen beiden Top-Zeiten und 1:10,27 über 100m Rücken sowie vor allem sehr guten 1:02,04 über 100m Freistil war es zu verdanken, dass der GSV nach dem ersten Veranstaltungsabschnitt auf dem 1. Platz lag. Mit 619 Punkten schwamm sie dabie auch noch die punktbeste Leistung aller GSV Aktiven.

Dem sehr nahe kam Irina Häcker (1978). Über 50m Freistil sprintete sie mit 0:28,88 allen davon. Über 200m Freistil erzielte sie mit 2:23,40 ebenfalls eine sehr beachtliche Zeit. 

Tanja Jaworski (1971) schwamm gewohnt souverän eine 1:14,22 über 100m Schmetterling und ließ ihre deutlich jüngeren Gegnerinnen weit hinter sich. 

 Ähnlich groß wie bei den Damen war die Altersspanne im GSV Mannerteam. Trainer Daniel Fodor hatte große Mühe, angesichts einiger Ausfälle eine wettbewerbsfähiges Team auf die Beine zu stellen. 

Drei neue Bestzeiten konnte Balint Bettner (2007), mit 12 Jahren der Jüngste im Männerteam, erzielen. Seine beste Leistung war eine Zeit von 3:05,79 über 200m Rücken. 

Luca Damm (2005) ist einer der hoffnungsvollen Nachwuchsschwimmer, von denen Abteilungsleiter Stefan Alt für die Zukunft einiges erwartet. In Frankenberg unterstützte er die Mannschaft mit neuen Bestzeiten über 200m Rücken (2:40,31) und 1500m Freistil (20,30,72).  Nach einem harten Wochenende verfehlte er seine Bestmarke über 100m Freistil in 1:03,57 nur knapp. 

Luis Dietz (2004) kam viemal zum Einsatz. Gute 1:22,68 Über 100m Schmetterling und 3:03,76 auf der kräfteraubenden, doppelten Distanz brachten wichtige Punkte auf das Mannschaftskonto. 

Daniel Fodor (1995) ging berufsbedingt mit großem Trainingsrückstand an den Start. Dass er in Frankenberg das Team mit Starts über 200m Schmetterling und 400m Lagen unterstützen musste, hatte er so gewiß nicht geplant. Seine beiden Zeiten über 100m Schmetterling (1:00,44) und 50m Freistil (0:25,28) waren Leistungen die mit über 500 Punkten belohnt wurden und sehr wichtig für das Gesamtergebnis waren. 

Für Julius Hölschermann (2005) war es der erste DMS-Start in der 1. Männermannschaft des GSV. Vor allem über 50m Freistil macht er mit neuer Bestmarke von 0:31,78 seine Sache sehr gut 

Auch für Tobias Luh (1985) standen vier Starts in einem Wettkampfabschnitt auf dem Plan. Da er sich kurz vorher noch die jahreszeittypische Erkältung eingefangen hatte, war sein Einsatz zudem nicht ohne Risiko. 2:14,94 über 200m Freistil und 400m 4:54,19 über 400m Freistil waren angesichts der Umstände zwei sehr gute Leistungen des mittlerweile 34jährigen. 

Ausgesprochene Lichtblicke unter den vielen guten Leistungen der GSV Aktiven waren die Zeiten des 13jährigen Samuel Möller (2006). Für den Langstreckenspezialist  wurde über 1500m Freistil  exzellente 20:24,50 gestoppt.  Mit 5:14,03 erzielte er auch über 400m Freistil eine weitere sehr beachtliche Zeit. 

Trotz vieler guter Einzeleistungen bleibt selbstkritisch festzuhalten, dass besonders die Männermannschaft einige Nachwuchssorgen hat und momentan nicht in allen Bereichen bei einer DMS wirklich wettbewerbsfähig ist. 

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