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2016 Dms 2Die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Schwimmer (DMS) ist an sich recht einfach zu erklären: Alle 13 olympischen Schwimmstrecken müssen von einer Mannschaft zweimal geschwommen werden. Jeder Teilnehmer darf viermal starten. Die Zeiten werden in Punkte umgerechnet. Gewinner ist die Mannschaft mit den meisten Punkten.
Am 12. Februar fand im Marburger Aquamar der Wettkampf der Bezirksliga West im Hessischen Schwimmverband statt.

Die Damen des Gießener Schwimmvereins (GSV) waren im vergangenen Jahr ziemlich sang- und klanglos aus der Landesliga abgestiegen und versuchten in diesem Jahr mit einer extrem verjüngten und vollkommen umgekrempelten Mannschaft den Neuanfang.
Zwei erfahrene Schwimmerinnen als Stütze und sechs junge Aktive waren in Marburg für den GSV am Start. Der Wiederaufstieg stand dabei nicht auf dem Plan. Ziel war es vielmehr, die jungen Schwimmerinnen einmal DMS Luft schnuppern zu lassen und eine Mannschaft an den Start zu schicken, die alle Strecken besetzten konnte.

Kira Bilitewski (Jg 2000) zeigte vor allem über 200m Lagen mit 3:14,49 und 100m Schmetterling in 1:31,73 ihr Potenzial. Auch über 100m Freistil konnte sie bis kurz vor Schluß gut mithalten, musste dann jedoch in 1:17,09 ihren vielen Wettkampfmetern Tribut zollen.

Jolanda Bock (2005) wurde über 100m Brust und 200m Brust ins "kalte Wasser geworfen". Mit 1:40,09 verfehlte sie ihre Bestzeit nur ganz knapp. Über die doppelte Distanz machte sie ihre Sache mit 3:41,40 sehr gut.

Melike Firat (2003) sammelte bei ihrem Start über 50m Freistil mit 0:41,43 die meisten Punkte für die Mannschaft. In ihrem Lauf über 200m Freistil hielt sie mit 3:32,68 den Abstand zu den anderen Teams gering.

Elisabeth Hahn (2002) und Bente Kotulla (2002) mussten "Meter schrubben". 1350m waren es für Elisabeth Hahn und sogar 1600m für Bente Kontulla. Über 100m Schmetterling wurde Elisabeth Hahn in 1:38,15 Dritte in ihrem Lauf. Mit neuen Bestzeiten stieg sie über 50m Freistil (0:34,70), 800m Freistil (12:51,87) und 400m Lagen (6:51,68) aus dem Wasser.

Bente Kotulla hatte die mit Abstand undankbarsten Strecken zu schwimmen. In ihrem letzten Rennen über 200m Schmetterling machte sie stilistisch einen sehr guten Eindruck und schlug nach 3:40,91 an. Über 800m Freistil (12:54,23) und 400m Lagen (6:55,90) war sie nur unwesentlich langsamer als Elisabeth Hahn. Beiden zollte GSV-Abteilungsleiter Stefan Alt großen Respekt: "Die beiden haben sich für die Mannschaft echt geopfert und verdienen einen Extra-Applaus."

Maike Lang (1995) schwamm ihren ersten Wettkampf für den GSV. Mit knapp 2000 Punkten war sie die beste Teilnehmerin dieses DMS Durchgangs und die erhoffte Verstärkung für den GSV. Alleine 574 Punkte kassierte sie alleine mit 2:13,26 über 200m Freistil. Mit ihren Zeiten von 2:41.34 über die kraftraubenden 200m Schmetterling un 1:10,67 über 100m Rücken ist sie die bei weitem beste GSV Schwimmerin auf diesen Strecken seit langer Zeit.

Franziska Möller (2005) kämpfte sich in 7:47,32 tapfer über die 400m Freistil.

Ann-Kristin Stein (1989) hat sich in diesem Jahr als Saisonziel die Masters-Europameisterschaften in London gesetzt. In Marburg war sie bei ihren vier Einsätzen in Schlagweite zu ihren persönlichen Bestmarken. Vier Starts - vier Siege lautet ihre Bilanz in Marburg. Über 200m Lagen schlug sie in guten 2:45,81 an. Für 1:08,14 über 100m Freistil erzielte auch sie eine Punktzahl jenseits der 400 Punkte-Marke.

Mit 7415 Punkten und einem dritten Platz hinter den Teams aus Dillenburg und des VfL Marburg wurde das im Vorfeld gesteckte Ziel erreicht. Stefan Alt konnte abschließend sichtlich zufrieden resümieren: "Es war noch nicht alles Gold was glänzt. Aber wir haben wieder zeigen können, dass wir mit unserer verstärkten Jugendarbeit auf einem guten Weg sind. Wir müssen den jungen Schwimmerinen aber noch etwas Zeit geben, bis sie wieder eine schlagkräftige Mannschaft bilden".

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