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2012 DmsendDamen als Zweiter Aufsteiger - Männer werden ersatzgeschwächt Vierter

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge kehrten die Schwimmer der SG Mittelhessen vom Endkampf der DMS Landesliga im Schwimmen zurück. Nur eine Woche nach dem Vorkampf in Baunatal war die Rhein-Main-Therme in Eschborn Austragungsstätte des Endkampfes, für den sich die besten fünf Mannschaften des Vorkampfes qualifiziert hatten.

Nach dem Vorkampf lagen die Damen der SGMH auf dem aussichtsreichen zweiten Rang, der zum Aufstieg in die dritthöchste deutsche Liga, die Oberliga, reichen würde. Die Männer hatten als Drittplazierte knapp 400 Punkte Rückstand auf den Aufstiegsrang.

Während die Damen "nur" den Ausfall von Meret Richtberg zu verkraften hatten, traf es das Männerteam knüppeldick. Quasi auf der Fahrt zum Schwimmbad ereilte die Mannschaft die Nachricht, dass mit Jan-Christan Klotz der wichtigste Punktesammler des Vorkampfes zu Hause das Bett hüten musste. Zuvor hatte bereits Dennis Golchert passen müssen. Zwei Ausfälle, die auch durch den großen Einsatz des verbliebenen Rumpfteams nicht zu kompensieren waren.

"So sehen Sieger aus..." hallte es bei der Siegerehrung durch die kleine Halle in Eschborn. Mit .... Punkten hatten die Damen der SGMH nicht nur den zweiten Platz hinter dem SV Delphin Wiesbaden gehalten, sondern den Vorsprung auf die drittplazierte Mannschaft aus Gudensberg nochmals ausgebaut. Damit ist nach dem Abstieg im vergangenen Jahr der direkt Wiederaufstieg in die Oberliga gelungen und das Minimalziel, mindestens eine Mannschaft in der Oberliga, erreicht.

Mona Bohner (Jg 89) wollte an sich für die anstehenden Klausuren lernen. Nach dem phantastischen Vorkampfergebnis, liess sie sich aber die große Chance nicht entgehen und trat auch in Eschborn an. Über 50m Brust (0:39,67) schwamm sie leicht schneller als im Vorkampf. Diesmal musste sie zusätzlich noch über 400m Lagen und 400m Freistil ran. Mit neuer Bestzeit über 400m Lagen (5:46,98) und guten 5:07,82 über 400m Freistil, löste sie diese Aufgaben wieder bravourös.

Karoline Fry(Jg 89) war ebenfalls ein Opfer der notwändig egewordenen Umstellungen. So musste sie u.a. über 200m Schmetterling ran. Mit 2:55,19 machte sie aber das Beste draus. Ihre Vorkampfzeit über 200m Lagen konnte sie nochmals um 4 Sekunden verbessern (Endzeit 2:41,25). Ihre Zeit über 200m Rücken (2:35,02) bedeuten neuen Vereinsrekord.

Tanja Jaworski (Jg 71) war erneut die erhoffte Unterstützung auf den kurzen Schmetterlingsstrecken.  In Eschborn wurden für sie 0:32,92  und 1:15,10 gestoppt.

Eva-Maria Klotz (Jg 95) hatte mit 2000 Wettkampfmetern das umfangreichste Programm zu bewältigen. Mit knapp 2700 Punkten war sie auch die erfolgreichste Punktesammlerin der SGMH. Ihre höchste Punktzahl (593) Punkte erhielt sie für ihre 200m Freistilzeit von 2:16,58. Sowohl über 400m Freistil (4:48,20) als auch 800m Freistil (9:57,02) konnte sie ihre Vereinsrekorde vom Vorkampf noch weiter nach oben schrauben.

"Endlich !!" brach es aus Inga Kotulla (Jg 70) nach ihrem Rennen über 100m Freistil heraus.  MIt 1:02,96 blieb die "Grand Dame" der mittelhessischen Mannschaft in neuer persönlicher Bestleistung zum erstenmal unter 1:03.  Eine Hundertselsekunde langsamer als im Vorkampf war sie mit 0:29,29 beim Freistil-Sprint

Tabea Marauhn (Jg 99) bestätigte über 100m und 200m Brust ihre guten Zeiten aus Baunatal. Über 800m Freistil verbesserte sie sich um knapp 20 Sekunden auf 11:37,32.
Viermal trat Rebekka Schuldes (Jg 85) an. Dabei markierte sie über 100m Rücken in 1:13,09 eine neue Bestzeit. Mit 2:23,36 über 200m Freistil und 2:41,48 legte sie zwei weitere Top-Zeiten hin.

Ann-Kristin Stein (Jg 89) erschwamm über 100m Schmetterling mit 1:10,14 mit 525 Punkten eine wichtigen Beitrag zum Mannschaftsergebnis. Mit 0:31,70 über 50m und 2:37,89 über 200m konnte die Schmetterlings-pezialisten ebenfalls zufrieden sein.

Sarah Völker (Jg 84) erhielt für ihre 50m Rückenzeit (0:33,60) wichtige 558 Punkte. Über 50m Freistil war sie mit 0:29,95 nur knapp langsamer als im Vorkampf.
Insgesamt war es erneut die geschlossene Leistung einer Mannschaft ohne große "Stars", die der Damen-Truppe der SGMH diesen glänzenden Erfolg ermöglichte.

Die Männermannschaft wurde nach den beiden erwähnten Ausfällen kräftig durcheinander gewirbelt. Fast keiner konnte mehr auf den Strecken eingesetzt werden, für die er ursprünglich mal vorgesehen war. Die Stimmung natürlich von Anfang an etwas getrübt, da der erhoffte Aufstieg durch dieses Pech in weite Ferne gerückt war.  Besonders die alten Recken Marc Birkhölzer und Norbert Teubener versuchten immer wieder, ihre Kameraden aufzurichten und zu motivieren.  

Yahya Ashoub (Jg 94) verpasste über 50m Schmetterling (0:28,02) seine Bestzeit nur hauchdünn. Bei seinem ersten Start über 200m Schmetterling machte er mit 2:37,13 seine Sache ausgesprochen gut.
Was eine Erkältung ausmachen kann zeigte Sam Becker (Jg 99). Nachdem er im Vorkampf vor einer Woche über 1500m Freistil noch fast untergegangen war, schwamm er in Eschborn fast eine Minute schneller und erzielte in 19:53,45 eine neue Bestzeit.  Auch über 200m Schmetterling war er in 2:43,21 deutlich schneller als vor Wochenfrist.

Marc Birkhölzer (Jg 87) ließ sich auch durch das ganze Drumherum wenig beeindrucken. Sowohl mit 4:39,42 über 400m Freistil als auch sehr guten 18:47,86 verbesserte er seine eigenen Vereinsrekorde, die er im Vorkampf aufgestellt hatte.
Daniel Fodor (Jg 95) war im Vorkampf noch krankheitsbedingt ausgefallen. In Eschborn war er noch nicht wieder ganz der alte, schwamm aber mit 0:25,57 über 50m Freistil und 0:56,02 über 100m Freistil zwei sehr gute Zeiten.  Auch die 1:01,64 über 100m Schmetterling sind in Anbetracht der Umstände sine sehr gute Leistung.
 
Rafael Kurzawski (Jg 78) hatte sich besonders über 200m Brust eine gute Zeit vorgenommen, die er mit 2:45,98 auch schaffte.  Mit 1:14,03, die er auf der 100m Bruststrecke schwamm, steuerte er  weitere 503 Punkte zum Mannschaftsergebnis bei.
Tobias Luh (Jg 85) brachte sowohl über 200m Freistil (2:11,04) als auch über 50m Freistil (0:26,85) zwei neue Bestzeiten aus Eschborn mit nach Hause.
Falko Remmert (Jg 88) kam ebenfalls ziemlich unverhofft zu mehr Einsätzen.  In 0:30,15 erzielte er über 50m Rücken neue Bestzeit. Auf der 400m Lagen-Strecke übertraf er mit 5:20,46 nochmals seine gute Leistung der Vorwoche.
Norbert Teubener (Jg 86), eher auf den kürzeren Distanzen zu Hause, hatte über 400m Lagen den schwarzen Peter gezogen. Mit 5:36,17 schlug er sich sehr wacker. Auf seinen Spezialstrecken 50m Rücken und 50m Brust, ertielte er mit 0:29,65 bzw. 0:32,75 zwei Ausnahezeiten.

Trotz großen Kampfes glitt der Männermannschaft mit ..... Punkten aber der schon sicher geglaubte Aufstieg in die Oberliga aus den Händen. Die aufmunternden Worte der Trainer waren da nur ein schwacher Trost. So heistt es 2013 einen neuen Anlauf zu nehmen.

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