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Frühjahrsmeeting 2009SGMH Schwimmer überzeugen beim Frühjahrsmeeting mit guten Leistungen


Der Chronist bittet um Verzeihung, dass er bei knapp 50 SGMH-Teilnehmern in diesem Bericht nur die Medaillengewinner namentlich aufführen konnte

 

Wieder einmal waren am Faschingssonntag in der Ringallee die Narren deutlich in der Überzahl – außerhalb des Hallenbades am Startpunkt des Giessener Faschingszuges und in der Halle, in der Giessener Schwimmverein sein 33. Internationales Frühjahrsmeeting austrug.  Fast zeitgleich mit dem Start des Faschingszuges wurden die traditionellen Faschingsstaffeln ausgeschwommen, bei denen die Schwimmer in Faschingskostümen und zur passenden Musik um die Medaillen kämpfen.
16 Vereine, überwiegend aus der näheren Umgebung, waren der Einladung des  GSV gefolgt.  Nachdem in den vergangenen 2 Jahren mit Helge Meeuw oder Stefan Herbst aktuelle Nationalmannschaftsgrößen in der Ringallee gastiert hatten, stand die Veranstaltung diesmal mehr unter dem Zeichen einer großen Leistungsdichte in en jüngeren Jahrgängen. 16 Vereine, überwiegend aus der näheren Umgebung waren der Einladung des GSV gefolgt. Und gaben der Veranstaltung mit über 1000 Meldungen einen würdigen Rahmen. Ein Schwimmer aus Ungarn sorgte sogar für internationalen Touch.


Als gastgebender Verein lag nach Abschluss der Wettkämpfe die SG Mittelhessen mit 47 Goldmedaillen bei 272 Meldungen  vor dem VfL Marburg an der Spitze der Medaillenwertung.

Alle Schwimmer der SG Mittelhessen konnten mit hervorragenden Leistungen und teilweise enormen Leistungssprüngen glänzen. Kein Wunder, dass sich Cheftrainer Andreas Borchert auch nach der Auswertung des Protokolls hochzufrieden zeigte mit der Leistung seiner Schützlinge. „Wir haben in den vergangenen Trainingswochen eine gute Basis gelegt und ernten jetzt die ersten Früchte“, war sein Kommentar.
Sima Theresa Adams (Jg 93) war die zweitschnellste Freistilsprinterin in der SGMH. Um knapp 2 Sekunden verbesserte sie innerhalb weniger Wochen  ihre Bestzeit über 100m Freistil erneut deutlich auf sehr gute 1:07,87.  Mit 0:31,09 war sie über die 50m Sprintdistanz schnellste ihres Jahrgangs.
Tabea Barz (Jg 1998) steuerte mit einem dritten Platz über 50m Schmetterling ihr Scherflein zum Erfolg der SG Mittelhessen bei.
Er beherrschte seinen Jahrgang nach Belieben und war einmal mehr einer der herausragenden Aktiven der SG: Sam Becker (Jg 1999). Neun erste Plätze, eine Ehrenpreis für die beste Leistung in seinem Jahrgang und ein weiterer Pokal sind seine Ausbeute dieses Wochenendes. Beeindrucken war vor allem, mit welcher Routine und Konzentration der gerade einmal 10 jährige sein Pensum herzunterspulte. Um 5 Sekunden auf 1:14,72 innerhalb von zwei Wochen verbessert man seine 100m Freistilzeit auch nicht jeden Tag.  1:29 über 100m Rücken, 1:28 über 100m Schmetterling sein Zeiten, die das große Talent aus Biebertal auch auf diesen „Nebenstrecken“ in der Hessischen  Bestenliste weit oben  platzieren werden.
Frederik Bock (Jg 95) gewann über 50m (0:44,59) und 100m Brust (1:37,54) jeweils eine Silbermedaille.
Anna-Lena Drommershausen (Jg 99) war auf den gleichen Strecken mit 0:54,68 bzw. 1:58,84 und zwei dritten Rängen nicht minder erfolgreich.
Daniel Fodor (Jg 95) überraschte mit 0:41,63 und Rang 2 über 50m Freistil.
Chris Hartmann (Jg 93) steigerte sich weiter auf hohem Niveau. Über 50m Freistil blieb er erst mal unter 28 Sekunden, scheiterte aber über 100m Freistil in 1:0048 und über 100m Lagen in 1:10,17 zweimal knapp an den jeweiligen Schallmauern.  Mit drei Goldmedaillen trug er erheblich zur Medaillenausbeute der SG Mittelhessen bei. Vanessa Hecht (Jg 97) wurde Dritte über 50m Brust (0:52,59).
Jonathan Heil (Jg 96)  blieb in seiner Spezialdisziplin Brustschwimmen auf der 100m Strecke zum erstenmal unter 1:30 (1:28,67). Sowohl diese Strecke als auch den 509m Sprint (0:42,93) entschied er in seinem Jahrgangs klar für sich.
Jacqueline Hoffmann (Jg 94)  gewann drei Medaillen. Unter anderem wurde sie für 0:38,76 über 50m Rücken mit Gold geehrt.
Danyal Komac (Jg 95) sorgte für die SHMH für ein weiteres Highlight. Endlich setzte er einmal über 100m Freistil die Vorgaben seines Trainers um – etwas schnellere erste 50m, Konzentration auf Wenden und Anschlag – und schon schaffte er es: 0:59,59 und Platz 1über 100m Freistil.  0:27,38 waren für ihn ebenso neue Bestzeit wie die 1:14,06 über 100m Lagen. Insgesamt konnte er sich  6 mal ins einem Jahrgang die Goldmedaille abholen.
Rafael Kurzwaski (Jg 78) blieb es vorbehalten, den einzigen neuen Vereinsrekord  aufzustellen. Bei seinem Sieg über 50m Brust verbesserte er seine eigene Bestmarke um knapp 3 Zehntelsekunden auf 0:33,29.
Simon Marauhn (Jg 95) zeigte sich  weite gefestigt. Im heimischen Gewässer überzeugte er mit einer Goldmedaille über 100m Schmetterling in 1:20,64 sowie einem zweiten Platz in glänzenden 0:30,08, (noch) knapp über der 30 Sekunden-Marke.
Seine Schwester Tabea Marauhn (Jg 99) gewann in jedem ihrer 7 Rennen eine Medaille. Besonders erwähnenswert sind dabei ihre 0:46,11 über 50m Schmetterling und 0:38,12 über 50m Freistil.
Benito Marazzi (Jg 99) freute sich über seine Silbermedaille über 50m Brust ( 0:49,31),  ebenso wie  Sarah Matheja (Jg 2000) mit 9 Jahren eine der jüngsten Teilnehmerinnen. Sie kam u.a. über 50m Brust in 1:06,61 auf Platz 2.
Tom Noll (Jg 93) kämpft momentan noch um einen Platz in der Staffel des Deutschen Gehörlosenverbandes bei der WM in Taipeh. Mit 0:27,21 über 50m Freistil konnte er sich dafür auf alle Fälle empfehlen.
Elena Peppler (Jg 95) gewann neben zahllosen Medaillen noch einen Pokal in der Mehrkampfwertung ihres Jahrganges. Ihre beste Leistung zeigte die Brustspezialistin diesmal mit 1:08,53 über 100m Freistil. 
Ihr junger Bruder Nils (Jg 2000) gewann Bronze über 50m Rücken, ebenso wie Gunnar Pidde (Jg 96) über 50m Brust.
Sein älterer Bruder Henning Pidde (Jg 94) zeigte sich in Gießen wieder einmal von seiner besten Seite. 0:29,05 über 50m Schmetterling, 1:08,99 über 100m Lagen und vor allem 1:00,58 über 100m Freistil sollten für ihn Motivation genug für die kommenden Wettkämpfe sein.
Richard Rejab (Jg 93) zeigte seine Klasse besonders bei seinem dritten Rang über 50m Rücken in neuer Bestzeit von 0:39,19).
Franziska Rosteck (Jg 99) und Felix-Leon Sandmüller (Jg 95) erweiterten das Medaillenkontingent der SGMH mit Platz 2 über 50m Freistil bzw. Platz 3 über 100m Brust.
Lea Seibert (Jg 66) machte nahtlos da weiter, wo sie vor kurzem in Bonn aufgehört hatte: sie schwimmt wie ausgewechselt. Was ihr letztlich diesen Kick gegeben hat, ist nicht ganz klar. Auf jeden Fall gehörte sie in Gießen mit 78 Goldmedaillen zu den eifrigsten Plakettensammlerinnen. Mit 1:09,98 blieb sie über 100m Freistil erneut unter 1:10 und verbesserte sich über 50m Brust deutlich auf 0:40,27.
Die Alsfelderin Ann-Kristin Stein (Jg 89) näherte sich bei ihrem ersten Platz über 100m Schmetterling wieder in 1:16,56 wieder ihrem alten Leistungsniveau. Ihre 100m Rücken-Zeit von 1:21,82 ist ebenfalls sehr ansprechend.
Die Studentin Sarah Völker (Jg 84) war die unangefochtene Königin auf den Rückenstrecken. In 0:32,92 war sie über die Sprintsrecke deutlich die Schnellste des Wettkampfes. Als Einzige aus dem SGMH Team blieb sie über 50m Freistil in 0:29,32 unter der 30 Sekunden-Marke. 
Joanna Wagner (Jg 94) belegte auf ihrer Paradestrecke 100m Schmetterling in 1:32,99 Rang 2.
Paula Wirth (Jg 98) gewann sowohl die 100m Rücken (1:35,02) als auch die 100m Schmetterling (1:46,29) ihres Jahrganges mit Zeiten, die Hoffnung für die Zukunft machen.

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