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DMS Team 2009Im Endkampf im Dezember erneut Chance auf Aufstieg in die Oberliga

Für viele ist es der schönste und wichtigste Schwimmwettkampf des Jahres, die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft DMS. Dies ist die Wettkampfform, bei der schon des öfteren eine funktionierende Mannschaft und Teamgeist einzelnen Schwimmern zu wahren Leistungsexplosionen verholfen hat. So war es auch am 21. November als die Mannschaften der hessischen Oberliga und Landesliga gemeinsam in Baunatal ihre Vorkämpfe der diesjährigen DMS austrugen.
Nachdem im Vorjahr der Abstieg in die Landesliga aufgrund des Fehlens der Leistungsträgerinnen Lena Pidde, Kerstin Thiel und Sarah Völker nicht zu vermeiden war, hatte Trainer Andreas Borchert in diesem Jahr alle Leistungsträgerinnen an Bord und die Trauben wieder etwas höher gehängt. Nach einem phantastischen Wettkampf und einer sehr homogenen Teamleistung platzierten sich die SGMH Damen aus Alsfeld, Biebertal und Gießen schließlich mit 16159 auf Platz 2 in Baunatal und hinter den Teams aus Darmstadt und Wetzlar auf Platz drei unter den 12 angetretenen Mannschaften in Hessen und starten am 6. Dezember in Darmstadt beim Endkampf den Versuch, wieder in die Oberliga aufzusteigen. Daran konnte auch der kurzfristige Ausfall von Rebekka Schuldes nicht ändern, die dann hoffentlich im Endkampf das Team wieder unterstützen kann. Andreas Borchert zeigte sich besonders erfreut darüber, dass viele Aktive zum Ende einer langen Saison noch einmal Bestzeiten schwimmen konnten, bzw. sich gegenüber den Vorwochen deutlich steigern konnten.

Die Biebertalerin Jacqueline Hoffmann (Jg 94) musste auf den drei Freistilstrecken zwischen 200m und 800m ran. In allen drei Rennen gelang es ihr, den Abstand zu den stärker eingeschätzten Teams recht gering zu halten. Über 200m Freistil (2:31,96) und 400m Freistil (5:35,92) gelangen ihr jeweils neue Saisonbestzeiten.  
Ebenfalls von der KSG Bieber ist die Brustspezialistin Carina Lähnwitz (Jg  87). Trotz wenig Trainings konnte sie unter anderem auf der 50m Bruststrecke mit 0:38,23 wichtige Punkte für das Team sammeln. Auch mit ihrer 100m Zeit von 1:27,40 war der Betreuerstab äußerst zufrieden.
Eine Woche vor ihrem Start bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Essen, zeigte Elena Peppler (Jg 94), dass sie weiterhin in sehr guter Verfassung ist. Besonders bei ihrem Start über 200m Brust wieß sie mit neuem Vereinsrekord von 2:45,19 die Konkurrenz deutlich in die Schranken. Auch bei ihrem Sieg über die 100m Strecke ließ sie in 1:17,21 nichts anbrennen.
Lena Pidde (Jg 92) aus Biebertal fehlte der Mannschaft im vergangenen Jahr wegen ihres College-Besuches in den USA besonders. In diesem Jahr wieder dabei, merkte man ihr das Fehlen kaum an. Mit 2:22,06 über 200m Freistil und 1:04,69 kam sie an ihre alten Bestzeiten schon wieder sehr nahe heran. Respekt zollten ihr alle für ihre 11:04,64 über 800m Freistil.
Janina Seibert (Jg 91) legte auf der kräfteraubenden 200m Schmetterlingsstrecke mit 2:52,74 eine neue Bestzeit hin. Auch über 50m Schmetterling zeigte sie sich mit 0:33,02 ebenso wie über 100m Lagen mit 1:19,06 von ihrer besten Seite. Ihre jüngere Schwester Lea Seibert (Jg 96) musste kurzfristig für Rebekka Schuldes einspringen. Sie rechtfertigte mit drei neuen Bestzeiten ihren Einsatz auf drei Strecken. Besonders beeindrucken dabei die 6:08,03 über 400m Lagen und sehr starke 2:49,28 über 200m Rücken.
In den letzten Wochen schwamm Ann-Kristin Stein (Jg 89) vom ASV Alsfeld reihenweise die besten Zeiten ihres Lebens. In Baunatal knüpfte sie nahtlos daran an. Mit neuer Bestzeit über 200m Schmetterling (2:46,82) und Einstellung des Vereinsrekordes über 100m Schmetterling (1:10,34) sorgte sie für unerwartet viele Mannschaftspunkte. Mit ihrem zweiten Vereinsrekord von 0:30,85 über 50m Schmetterling setzte sie sogar noch einen drauf.
Immer noch nicht zu ersetzen sind die beiden "älteren Damen" der Mannschaft Kerstin Thiel und Sarah Völker (Jg 84). Beide mussten jeweils das volle Programm von 5 Starts absolvieren, landeten aber immer auf dem 1. und 2. Platz ihrer Rennen und konnten so den gegnerischen Mannschaften wertvolle Punkte abknöpfen. Kerstin Thiel schwamm nach Abschluß ihres Studiums nach Abstinenz im letzten Jahr wieder in der Mannschaft mit und hat noch kein Deut ihrer alten Stärke eingebüßt. Ihre besten Zeiten waren 0:28,74 über 50m Freistil und 1:03,07 über 100m Freistil. Auch die 1:13,19 über 100m Lagen sind nur knapp vom Vereinsrekord entfernt. Rückenspezialisten Sarah Völker gewann ihr Rennen über 100m Rücken in 1:14,08. In 0:29,50 siegte sie auch in ihrem Lauf über 50m Freistil.

Bild von links: Stefan Alt - hinten: Elena Peppler, Carina Lähnwitz, Ann-Kristin Stin, Sarah Völker, Kerstin Thiel , Trainer Andreas Borchert - vorne: Lena Pidde,Lea Seibert, Jacqueline Hoffmann, Janina Seibert

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