🏊‍♂️ Deutsche Mastersmeisterschaften Freiwasser in München

Starke Leistungen für den Gießener SV bei anspruchsvollen Bedingungen

Während die Freiwasserschwimmer bei den Olympischen Spielen in Paris weiterhin bangen müssen, ob ihre Wettkämpfe tatsächlich in der Seine stattfinden können, hatten die Teilnehmenden der Deutschen Mastersmeisterschaften in München keinerlei Probleme mit der Wasserqualität. Die Olympia‑Ruderanlage von 1972 in Oberschleißheim bot ideale Bedingungen für spannende Titelkämpfe. Bei frischen 21 °C gingen für den Gießener SV Thomas Gerlach (AK45) und Ann Kristin Neuloh‑Stein (AK35) an den Start.


🥉 Bronzemedaille für Thomas Gerlach über 2,5 km

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Bei seiner Freiwasser‑Premiere zeigte der 45‑jährige Thomas Gerlach ein couragiertes Rennen und schwamm von Beginn an in der Spitzengruppe seiner Altersklasse mit. Im Zielanschlag verpasste er Platz zwei um nur eine Zehntelsekunde, sicherte sich aber in 37:08,22 Minuten eine starke Bronzemedaille.

Nach seinen beiden Titeln bei den Deutschen Mastersmeisterschaften im Becken in Stuttgart über 50 m und 100 m Brust ist dies ein weiterer beeindruckender Erfolg für den Gießener, der inzwischen in der Nähe von Bonn lebt, aber weiterhin für den GSV startet.


🏅 Platz 4 für Ann Kristin Neuloh‑Stein über 2,5 km

Trotz Umzugsstress ließ es sich Ann Kristin Neuloh‑Stein nicht nehmen, bei den Deutschen Mastersmeisterschaften an den Start zu gehen. Auch sie zeigte ein mutiges Rennen über die 2,5‑km‑Distanz, verpasste jedoch die Medaillenränge deutlich und belegte in 36:04,85 Minuten den vierten Platz.


💪 Erneut Platz 4 über 5 km

Am zweiten Wettkampftag stand für Neuloh‑Stein die doppelte Distanz über 5 km auf dem Programm. Sie versuchte von Beginn an, den Anschluss an die Spitzengruppe ihrer Altersklasse zu halten. Trotz eines kämpferischen Rennens reichte es am Ende in 1:14:48,65 Stunden erneut zu Platz 4.

Angesichts ihrer bisherigen Erfolge — Medaillen bei Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und Deutschen Meisterschaften — sowie der erzielten Zeiten kann die 35‑Jährige dennoch sehr zufrieden auf das erste Halbjahr zurückblicken.

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